Für das Hormonsystem

20140404_HormoneWie das Nervensystem dient auch das Hormonsystem zur Übertragung von Informationen innerhalb unseres Körpers. Die Übermittlung dieser Information übernehmen die Hormone, biochemische Botenstoffe, die in Drüsen gebildet werden und über den Blutkreislauf zu ihren Zielorganen oder Zielgeweben gelangen. Unsere wichtigsten Hormondrüsen sind die Hypophyse, die Schild-, die Nebenschild- und die Bauchspeicheldrüse, die Leber und die Niere, die Verdauungs- und die Geschlechtsorgane der Eierstöcke und Hoden.

Gesteuert wird das Hormonsystem durch den Hypothalamus im Gehirn, der als Bindeglied zwischen Nerven- und Hormonsystem fungiert und alle „automatisch“ ablaufenden Vorgänge des menschlichen Körpers regelt, so etwa wie die Atmung, den Herzschlag, das Schlafen, den Hunger, den Durst oder den Harndrang, den Wärme- und Wasserhaushalt, den Geschlechtstrieb etc.. Dazu empfängt der Hypothalamus Signale vom Gehirn und schüttet Steuerhormone für die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) aus. Diese verarbeitet wiederum die empfangenen Signale und schüttet je nach „Botschaft“ mehr oder weniger viel von ihren eigenen Hormonen aus, gibt sie entweder ins Blut ab oder leitet sie direkt an die entsprechenden Drüsen weiter, die nun ihrerseits Hormone im notwendigen Umfang produzieren und weitergeben.

Vereinfachend kann man diesen rückkoppelnden Regelkreis mit dem eines Raumtemperaturreglers vergleichen, der mit Hilfe eines Thermometers den Istwert der Raumtemperatur mit dem Sollwert ständig vergleicht und dann dem Ofen signalisiert, ob dieser sich zu- oder abschalten soll. Nur hat unser Hormonsystem eben mehr als nur den Wärmehaushalt und das Zusammenspiel zweier Werte zu regeln – entsprechend anfällig ist es für Störungen.

Hormone oder Substanzen, die ähnlich wie Hormone wirken, nehmen wir meist unfreiwillig, auch mit unserer Nahrung auf. Denn Hormone, die etwa in der Tierzucht eingesetzt werden oder die durch die Einnahme der Anti-Baby-Pille in die Abwässer gelangen, werden von den Kläranlagen nicht herausgefiltert und finden so Eingang in die Nahrungskette. Ebenfalls sind in Milch von Kühen, die aus Ertragsgründen fast ständig trächtig gehalten werden, häufig schädlich hohe Mengen der Schwangerschaftshormone Östrogen und Progesteron enthalten, ebenso Wachstumshormone. Herbizide und Pestizide, die in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzt werden, sind ähnlich wie Östrogene aufgebaut. Essen wir Produkte, die Rückstände dieser Substanzen enthalten, wirken sie wie Östrogen auf unsere Organe und stören unser Hormonsystem. Tun Sie also ihrem sensiblen Hormonhaushalt etwas Gutes und achten sie auf eine Ernährung mit „Bio-Produkten“.

Wie kann nun Bio-Leinöl positiv auf unser Hormonsystem einwirken? Zum einen spielt die Omega-3-Fettsäure eine wesentliche Rolle weil sie die Bildung von Serotonin und Dopamin anregt und Grundstoff für die Bildung von entzündungshemmenden Gewebshormonen ist. Zum anderen kommen hier die Phytoöstrogene des Leinöls besonders zum Tragen, dass sind sekundäre Pflanzenstoffe, die ganz ähnlich wie unsere Östrogene aufgebaut sind.

Wichtige Hormone rund ums Bio-Leinöl:

•    Insulin und Glukagon
•    Serotonin und Dopamin, die nicht nur „Glückshormone“ sind. Serotonin ist auch an der Regelung unseres Appetits und Schlafrhythmus beteiligt.
•    Die Sexualhormone Testosteron und Östrogen, die bei Männern und Frauen während verschiedener Lebensphasen in unterschiedlichen Mengenverhältnissen vorhanden sind. Sie spielen nicht nur für unsere Fortpflanzung eine Rolle, Östrogen sorgt außerdem für viele Aufbauprozesse, unter anderem den Knochenaufbau.

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