Gut für die Gelenke

20140404_GelenkeWenn Gelenke häufig schmerzen, heiß und geschwollen sind, kann dies auf unterschiedliche rheumatische Erkrankungen hinweisen. Die durch Autoimmunreaktionen hervorgehobene entzündliche Polyarthritis oder Gicht sind Folge von Stoffwechselstörungen. Bei beiden Erkrankungen kann Bio-Leinöl hilfreich sein, weil seine Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend wirken.

Besonders für die Gicht – die ihrerseits zu Arthritis führen kann – gilt: mit ihrer Ernährung können sie ihr vorbeugen sowie Schübe verringern und lindern. Gicht wird hervorgerufen durch zu viel Harnsäure, die nur bis zu einem gewissen Maß über die Niere als Urin ausgeschieden werden kann. Ist der Harnsäurespiegel im Blut zu hoch, bildet unser Körper Harnsäurekristalle, die zu Nierensteinen führen können oder in Sehnenscheiden und Gelenken abgelagert werden. Unser Immunsystem springt an und reagiert mit Entzündungen, es kommt zu Schmerzen und Schwellungen der Gelenke.

Viele tierische Lebensmittel wie Fleisch oder Geflügel wirken gleich doppelt gichtfördernd. Zum einen enthalten sie Purin, eine Verbindung, die unser Körper zu Harnsäure abbaut. Zum anderen enthalten sie Arachidonsäure, eine Fettsäure, die in entzündungsfördernde Prostaglandine verwandelt wird. Auch Diätmargarinen sollten sie meiden, weil für dieses Produkt ein Anteil von fünfzig Prozent an Omega-6-Fettsäuren gesetzlich vorgeschrieben sind, die wiederum zu entzündungsfördernden Prostaglandinen umgebaut werden.

Stellen sie ihre Ernährung auf mehr pflanzliche Lebensmittel um, stärken sie ihre Nierenfunktion, gleichen sie ihren Säure-Basen-Haushalt aus und erhöhen sie den Omega-3-Fettsäuren-Anteil in ihrem Körper durch den täglichen Esslöffel Bio-Leinöl zusammen mit einem obligatorischen Teelöffel Bio-Sonnenblumenkerne (dazu kauen/essen). Bei akuten Schüben können sie auch bis zu drei Esslöffel einnehmen.

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